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Christen im Westmünsterland

FBGW

Unsere Wurzeln

Woher kommen wir?

Die Wurzeln von uns Christen, liegen im ersten Jahrhundert, mit dem Beginn der Christenversammlung zu Pfingsten des Jahres 33 u.Z. Der Beginn war die urchristliche Gemeinschaft, so in Apg.2,42 beschrieben: "Sie hielten aber beharrlich fest an der Lehre der Apostel und an der (brüderlichen) Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den (gemeinsamen) Gebeten."

In der Zeit zwischen Pfingsten 33 u.Z. und dem 19. Jahrhundert, gab es immer wieder Männer und Frauen die es als ihre Aufgabe ansahen, ihren Mitmenschen, die klare Wahrheit der Bibel zu verkünden und den Glauben an das Evangelium hochzuhalten. Es gibt sicher viel über unsere Glaubensgeschwister zu berichten, die das Wort Gottes immer hochgehalten und es als die einzige Grundlage des christlichen Glaubens betrachtet haben. Petrus Waldus, John Wicliff, Jan Hus, Ulrich Zwingli, Martin Luther, Menno Simons, diese Liste lässt sich noch weiter ausführen. Die Lollarden, die Wiedertäufer, Waldenser, Mennoniten, Brüderbewegung, um nur einige zu nennen. Alle diese Christen wollten die Wahrheit der Bibel hochhalten und in ihrem Leben wiederspiegeln.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts breitete sich eine Erweckungsbewegung über Europa und Amerika aus. Diese Bewegung setzte sich bis ins 19. Jahrhundert fort. Adventisten, Bibelforscher und weitere Gemeinschaften entstanden und erwarteten die baldige Wiederkunft, unseres Herrn Jesus Christus.

In diesen Glaubensmännern und Gemeinschaften sehen wir unsere Wurzeln. Wir fühlen uns als Teil der Gemeinschaft von Gläubigen und als Glieder der einen, weltweiten Gemeinde von Jesus Christus. Diese wird durch alle wahren Christen auf dieser Erde gebildet, gleichgültig in welcher Konfession oder in welchem christlichen Kreis sich ein solcher Christ befindet.

Als Christliche Gemeinschaft verwehren wir uns gegen jeden Absolutheitsanspruch einer Kirche oder Organisation und sind überzeugt, dass das Heil nur in einer persönlichen Beziehung mit Jesus Christus zu finden ist. Ein Anspruch auf Exklusivität des biblischen Verständnis ist uns fremd. Wir verstehen uns als eine Gemeinschaft, die dazu berufen ist, das Evangelium von Jesus Christus und das kommende Reich Gottes bekannt zu machen. Gleichzeitig sehen wir für uns die Freiheit, alles, was Gott geredet hat, mutig und vorbehaltlos zu verkündigen.
Unser Glaube beruht nicht auf von Religionen, Kirchen- oder Religionsgemeinschaften festgelegten Dogmen. Die Quelle unserer Hoffnung und unseres Glaubens ist einzig die Bibel, das Wort Gottes.Im Lauf der Geschichte haben sich neben der Bibel manche Lehren und Praktiken entwickelt. Dies zeigt sich an den verschiedenen Glaubensrichtungen. Unser Anliegen ist, einfach nur Christen zu sein, was nicht heißen soll, dass nur wir Christen sind.
Das Volk Gottes (die Gemeinde) soll zum Herrn kommen, aber nicht zu einem von Menschen gegründeten und geleiteten System. Die einzelnen Glieder der Gemeinde Gottes unterstehen direkt dem Haupt, Jesus Christus. Den Fesseln menschlicher Organisationen entflohen, wollen wir nicht selbst etwas aufrichten, was dem ähnelt, dass wir gerade verlassen haben; auch möchten wir nicht, dass andere aus uns organisierte Christen machen. In Galater 5:1 ist zu lesen: "Für die Freiheit hat uns Christus freigemacht; stehet nun fest und lasset euch nicht wiederum unter einem Joch der Knechtschaft halten."
Das ist die wahre Gemeinde. Und so war sie immer, seit der Gründung im ersten Jahrhundert. Sie ist ein Organismus, keine Organisation, wie der Leib keine Organisation, sondern ein Organismus ist. (Epheser 5:30)

Wir folgen dem Weg der ersten Christen und sind freie Nachfolger von Jesus Christus.